Candys Bonboniere. Klatsch & Köstlichkeiten

Aldi Süd hat die „Amerikanische Woche“ ausgerufen und verhökert u.a. so geannte Jelly Beans. Na gut – normalerweise sucht sich Aldi ja immer gute Artikel renommierter Marken heraus und schleudert sie frisch verpackt zum Dumpingpreis auf den Markt. Bei den Aldi-Beans haben die Einkäufer wohl die falsche Auswahl getroffen, denn was in dieser Tüte steckt, dürfte eigentlich den guten Namen Jelly Beans nicht tragen.

Wir haben den kritischen Jelly Beans-Test gemacht und stellen fest: Aldi-Beans sind ein ganzes Stück größer als das Original und geben elastisch nach, wenn man sie zwischen zwei Finger drückt. Vom „Knackeffekt“ keine Spur. Geschmacklich überzeugen die Aldi-Bohnen auch nicht so recht. Kann jedoch gut sein, dass wir durch den Genuss des Originals einfach verwöhnt sind. Andererseits bestätigt der Blick auf die Zutatenliste, was Gaumen und Zunge längst erkannt haben: Aldi-Beans bestehen scheinbar (lt. Zutatenliste) zu 94 Prozent aus modifizierter Stärke! Der Rest ist Farbe und Fruchtgeschmack. Da fällt das bisschen Schellack im Überzug schon gar nicht mehr auf. Obwohl: Mit Schellack hat mein Schwiegervater historische Möbel glanzpoliert. Auch Geigenbauer verwenden Schellack gerne, um Streichinstrumente einen schönen Glanz zu verleihen. Ich hätte nicht gedacht, dass Schellack essbar ist. Mmh?!

Und jetzt das letzte Geheimnis: Aldi-Beans sind nicht koscher und enthalten Spuren von Milch. Original Jelly Belly Beans sind dagegen koscher und enthalten keine tierischen Bestandteile.

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